Bra1 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 1475 (vormals u.a. Braunau, Langersche Bibl. Cod. 702; Liste der Vorbesitzer s. HSC; seit 8. Oktober 2024 im Besitz der Staatsbibliothek)
Pap., 8° (13,8 x 9,8 cm), 20 Bll., Anfang 15. Jh., einspaltig, Schriftraum: 11,5 x 7,1 cm (32-35 Zeilen)
Bl. 1 (= 67) nicht foliiert, dann Blattzählung 68-86 (diese Foliierung bildet die Fortsetzung zu Hs. 117 der Sammlung Eis [vorher Braunau, Langersche Bibl. Cod. 704, enthält keine Eckharttexte], mit der Bra1 ursprünglich verbunden war), Bastarda von einer unbekannten Hand (andere Hand als in Hs. 117).
Bra1 nahezu identisch mit B9 (f. 74r-106r).
Schreibsprache: alemannisch.
Herkunft: keine Besitzeinträge, vielleicht Kloster Schönensteinbach (Oberelsaß).
Predigten, Traktate und Texte:
(Anm.: Bra1 mit Ausnahme von Q 24 nicht in DW 1 und 2; alle Einträge fragmentarisch außer Q 24 und Pf. 57; Angaben nach Eis / Vermeer, S. 386-390 und Klimanek):
1 Mit Textbestand (DW 4,2, S. 954)
2 Fragment abgedruckt als Nachtrag in DW 3, S. 416
3 Mit Textbestand (DW 4,2, S. 1004)
4 Fragmente abgedruckt als Nachtrag in DW 3, S. 449
5 Angabe nach PiK Nr. 12920
, vgl. PiK Nr. 11439
6 Die Predigt fehlt in B9
[15.11.24]
|
B1 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 12 (mgo)
Perg., 8° (15,5 x 12 cm), I + 121 Bll., 14. Jh. (1345?), einspaltig, Schriftraum: 12,5 x 8,5 cm (30 Zeilen) Abschriften in Wien, Codd. 15293, 15381 und 15383 (Franz Pfeiffers Nachlaß). Auf dem vorderen Deckblatt die Jahreszahl 1345. Die Hs. besteht aus 4 Teilen, die erst später zusammengebunden wurden. Alle Eckharttexte in Teil I (am Beginn fehlen mehrere Bll.), Textura von einer unbekannten Hand. "Der Großteil der Texte auf fol. 244v-251v (P1) findet sich auch in Berlin ... fol. 1r-7r (B1)" (Nemes, S. 86 [zu P1]). Zwischen Q 13 und S 105 A befindet sich eine allgemein 'Bruoder Franke von Kölne' zugeschriebene Predigt, wobei hier (f. 22v und 29v) Meister Eckhart als Autor genannt wird (s.a. BT und St13). Pfeiffer verortet die Pr. auch in den Hss. Ba1, E2, M1 und Str2 (ZdfA 8, S. 243 Anm. zu VIII). Schreibsprache: elsässisch. Herkunft: Es ist zů wiszende daz dis bůch der frŏwen zů sancte Katterinen der Johanserin zů Hagenůwe ist noch claweses dode in dem riuthoue der do ist lon bere der stette zů Hagenůwe anno domini M° CCCC° XII° (Hagenau im Elsaß 1412, Besitzeintrag 120v, unten auf der Seite von Sudermann noch einmal wiederholt), später die Hs. offenbar in Köln, wo sie Daniel Sudermann erwarb: Disz búch hab ich Daniel Súdermann von Cöln wider gen Straszburg bracht (120v oben), Daniel Sudermans (1r unten), weiterhin zahlreiche Marginalien von seiner Hand, z. B. auf dem Vorsatzblatt: alle predige so hie vorn am büchlin stehn, sind M. Eckhards. wor dabey stehet. vnd keine dess Taúlers. sie sind vil ältere vnd kommen aúss seim closter vor jaren. |
![]() |
| Predigten, Sprüche und Texte: | Berlin, SBB-PK, 2013 |
|
B2 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 65 (mgo)
Perg., 8° (10 x 14,5 cm), 118 Bll. (am Anfang und Schluß fehlt je eine Lage von 6 Bll.), 14. Jh., einspaltig, Schriftraum: 10-11 x 7,5 cm (23-27 Zeilen) Abschriften in Wien, Codd. 15293, 15381 und 15383 (Franz Pfeiffers Nachlaß). Textualis von einer unbekannten Hand. Die Hs. ist eng verwandt mit G1 und U1. "Die Texte auf fol. 93rb-101v [B3] finden sich (...) fol. 59r-75v (B2) und teilweise (...) fol. 232r-v bzw. 233v (S1). Diese Gemeinsamkeiten in Textbestand und Textanordnung lassen darauf schließen, dass die Handschriften entstehungsgeschichtlich zusammengehören und auf dieselbe Vorlage zurückgehen" (Nemes, Der 'entstellte' Eckhart), S. 75 [zu B3]. Schreibsprache: alemannisch. Herkunft: vermutlich das Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis, später (16.-17. Jh.) im Besitz Daniel Sudermanns: O mensch disz büchlin alt. Solt nit verwerffen balt. \ Dú findest drin fürwar. Vil hochwürdige lähr. \ Ob schon vnder dem geist fleisch Jrrthúm aüch beweist. \ Daniel Sudermann \ Magister oder Doctor Eckhart der von Gott hocherleucht man ein münch ist a° 1300. zü heydelberg verbrant worden (1r), weiterhin zahlreiche Marginalien von seiner Hand. | ![]() |
| Predigten, Traktate und Texte: | Berlin, SBB-PK, 2022 |
|
* B3 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 125 (mgq)
Pap., 4° (19,5 x 13,8 cm; 20,2 x 14,2 cm), 101 Bl. (117 Bl.), 14. u. 15. Jh., zweispaltig, eine Hand (später eingefügte bzw. neubeschriftete Bll. von einer zweiten Hand) "Die stark beschädigte Hs. wurde im 15. neu gebunden, Fehlendes ergänzt, beschädigte Bll. ausgewechselt. Dabei sind einige Doppelbll. falsch eingeheftet worden, worauf eine Notiz am Anfang der Hs. hinweist" (Hornung, S. 64). "Die älteren Teile der Hs. dürften etwa um die Mitte des 14. Jhs. entstanden sein (...), während die später ergänzten Teile am Anfang und Schluss der Hs. erst nach der Mitte des 15. Jhs. geschrieben sind" (Hornung, S. 67). Abschriften in Wien, Codd. 15380, 15381 und 15383 (Franz Pfeiffers Nachlaß). Die Hs. enthält das gleiche kurze Textfragment von Vab nach Pf. 490,35-461,2 wie Mai6. Der Bereich f. 94v-108r soll M11, f. 70v-103r entsprechen (Quint, Neue Hss.funde, S. 143). "Die Textfolge auf fol. 14va-76ra stimmt weitgehend (...) mit (...) fol. 303r-351v (B4) überein. - Die Texte auf fol. 93rb-101v finden sich (...) fol. 59r-75v (B2) und teilweise (...) fol. 232r-v bzw. 233v (S1). Diese Gemeinsamkeiten in Textbestand und Textanordnung lassen darauf schließen, dass die Handschriften entstehungsgeschichtlich zusammengehören und auf dieselbe Vorlage zurückgehen" (Nemes), S. 75. Schriftsprache: oberdeutsch [= alemannisch] (Hornung, S. 65); niederalemannisch (Nemes, S. 75). Herkunft: Straßburg, Dominikanerinnen von St. Nikolaus in undis (Hornung, S. 65f.). Vorbesitz Daniel Sudermann. | ![]() |
| Text, Predigten und Traktatfragment: | Berlin, SBB-PK, 2024 |
B4 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 191 (mgq)
Pap. u. Perg. (Bl. 205-216), 4° (21,7-22 x 14,7-15 cm), 398 Bll., Ende 14. Jh., (1391 und 15. Jh. [Schaefer]), einspaltig, Schriftraum: 16 x 11,5 cm (35 Zeilen)
Abschriften in Wien, Codd. 15293 und 15381 (Franz Pfeiffers Nachlaß).
Die Hs. besteht aus 9 Teilen des 14. u. 15. Jh.s, die im 15. Jh. (möglicherweise im Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis [s. u.]) zusammengebunden und mit einem Register (Bl. 1-10) versehen wurden. Die Eckharttexte zumeist in Teil III (Bl. 132-197; f. 132-202 [Nemes]), Kursive von einer unbekannten Hand. Zum Textbestand vgl. Ko, St2 und Tr.
Bl. 44v-54v findet sich eine Predigt (Nr. V) mit der Überschrift "dis predige ist vf den andern suntag in der vasten vs der epistel", die Sudermann Eckhart zuschrieb (vgl. Spamer, Überl., S. 324 und 387). Büttner benutzte den Text für seinen Traktat Nr. 17 ('Vom Zorne der Seele') und merkte dazu u.a. an: "Die Hauptmasse des zugehörigen Materials begegnet in einem mehrfach und abweichend überlieferten Stücke, eine Fassung bei Pf. als zweiter Teil von Trakt. 11 'Überfahrt'. Auch dieser 'Traktat', ein Trümmergeschiebe, in dem Fremdbestandteile nicht fehlen, ist aus E.s Werken zu streichen. (...) Der Übersetzung liegt nicht der oft verwaschene und verflachte Wortlaut der Pf. zu Grunde, sondern die Berl. Handschrift, wo die Diktion ursprünglicher" (Büttner, Eckehart, I, 1921, S. 229).
"Die Textfolge auf fol. 14va-76ra [B3] stimmt weitgehend (...) mit (...) fol. 303r-351v (B4) überein" (Nemes), S. 75 [zu B3].
Schreibsprache: alemannisch (elsässisch; oberdeutsch); Teil III ostmitteldeutsch nach Theben laut Nemes, S. 79.
Herkunft: Nicolaus in vndis zu Stroßburg brediger ordens (ausradierter, mit Quarzlampe noch lesbarer Besitzvermerk im hinteren Buchdeckel), später (16.-17. Jh.) im Besitz Daniel Sudermanns: Dis búch gehort Sudermann zú \ wer es het der geb es weder. \ oder got werd im straffen (im hinteren Buchdeckel), vgl. weiterhin Sudermanns Exlibris (1r) und zahlreiche Marginalien von seiner Hand, so die Einleitung zu Teil III 131v: Dise folgenden schrifften sind etliche deß J. Taulerij vnd Brúder Eckharts. \ Anno 1300. sind vil hohe sachen, vnd die rechte vralten exemplaren. \ wz getruckt, ist gezeichnet. wa diss zeichen .j. stehet, daz hab ich abgeschrieben.
Predigten, Traktate, Sprüche und Texte:
1 6. 16. 17. 77. 78. 90-93. 103-105. 100-102. 106. 107. 57-59. 80. 63. 60. 64-66. 84-86. 95. 87. 88. 96. 89. 97-99. 108-110. 79. 80. 73-75. 111. 76. 113-119. 45-56. 82. 83
[30.9.24]
* B5 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 841 (mgq)
Pap., (21 x 15 cm), I + 290 Bll., 15. Jh.
Abschriften in Wien, Cod. 15293 (Franz Pfeiffers Nachlaß).
Schreibsprache: schwäbisch.
Herkunft: Kloster Medingen.
Predigten:
[30.9.24]
|
B6 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1084 (mgq); früher Arnswaldt 3141
Pap. + 1 Perg.bl., 4° (22 x 15,5 cm [14,8]), 219 Bll., Ende 2. bis 3. Viertel 15. Jh., einspaltig, mehrere Hände Der Predigtteil fol. 1r-70r von einer Hand. "Der Schreiber von B4 [= hier: B6] kollationierte, ihm lag keine fertige, einfach abzuschreibende Sammlung vor. Er schrieb wahrscheinlich auch B3 [= B10], B5 [= B13], B6 [= B19]. Die Gruppe II [vgl. § 58: Hss. des Kl. Nazareth] zeigt demnach, daß jemand, wohl ein Windesheimer, in der zweiten Hälfte des XV. Jahrhunderts den Versuch machte, Werke aus dem Kreise Eckharts textkritisch, wenn auch unbeholfen, zusammenzustellen" (Dolch, S. 42 § 60). Das gleiche Predigtfragment von Q 6 auch in Ba2 und Ba5 (Spamer, Quint; nicht in DW 1). Schreibsprache: niederdeutsch (f. 36v-44v); mittelniederländisch (f. 72r-122v). Herkunft: Geldern, Augustinerinnen (Schwestern vom gemeinsamen Leben), S. Maria /Nazareth: Dit boec hoert tot gelre in dat beslaten nonnen cloester geheiten nazareth (Besitzeintrag auf dem Vorsatzblatt); Vorbesitz Freiherr August von Arnswaldt, Hannover. |
![]() |
| Predigten, Spruch und Traktate: | Berlin, SBB-PK, 2010 |
|
B7 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 4 (mgo)
Perg., 8° (12,8 x 9,5 cm), II + 295 Bll., 2. Hälfte 14. Jh., einspaltig, Schriftraum: 9,5 x 6,5 cm (20 Zeilen) Mit einer figürlichen Initiale. Bastarda von einer unbekannten Hand. Schreibsprache: mitteldeutsch mit rheinfränkischem Einschlag. Herkunft: Vorbesitz Pastor Friedrich Jak. Roloff. | ![]() |
| Predigten und Texte: | Berlin, SBB-PK, 2012 |
B8 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1486 (mgq / Cheltenham Phill. 21155)
Pap., 4 ° (20,7 x 15 cm), I + 148 Bll., um 1385, einspaltig, Schriftraum: 17,5 x 12 cm (33-44 Zeilen)
Anno ab incarnacione domini nostri ihesu christi M. ccc. xxiij° indictione completus est liber iste. In quo continentur sermones et passiones sanctorum In theotunica lingua scripta (Ira), die Datierung 1323 zu Beginn des Registers ist aus der Vorlage übernommen, tatsächliche Entstehung der Hs. um 1385 (Wasserzeichen), Register (Ir-Iv) zweispaltig, dann einspaltig, gotische Kursive von 2 (oder 3) unbekannten Händen: 1. 1r-82r + 116r-133v, 2. 82r-91v + 134r-147v, Bl. 92r-115v ebenfalls von der 2., vielleicht auch von einer 3. Hand.
Schreibsprache: ostfränkisch mit bairischem Einschlag.
Herkunft: Carthusio Sulcs (Juls, Duls ?, Besitzvermerk im Vorderdeckel), die Schreibsprache weist in den nordbairischen Raum, wo aber eine Kartause mit passendem Namen nicht existierte; erwogen wird daher die Kartause Snals (Schnals) im Schnalstal, Südtirol.
Predigten:
[1.10.24]
|
B9 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1132 (mgq)
Pap., 4° (21,8 x 14,6 cm), 213 Bll., 1. Hälfte 15. Jh. (1430-50), einspaltig, eine Hand, Schriftraum: 14,5 x 9,8 cm (21-24 Zeilen) B9 (f. 74r-106r) nahezu identisch mit Bra1 (f. 67r-74v). Laut Skutella (ZfdA 71, S. 76f.) enthält die Hs. Eckhart-Zitate auf den f. 29r, 55v und 56r-57r. Schreibsprache: ostalemannisch. Herkunft: Cartusianorum in Buxheim (Besitzvermerk 1r). | ![]() |
| Predigten, Traktate und Texte:
Anm. Die Angaben f. 74r-106r nach Eis / Vermeer und Klimanek; alle Einträge f. 66r-98v (Q 39 bis 'Schwester Katrei') fragmentarisch |
Berlin, SBB-PK, 2014 |
|
1 Nachträge DW 4,2, S. 1272 (S 90B), 1279 (S 100), 1287 (S 107, S 110) (mit Textbeständen)
2 B9 (Q 78) nicht in DW 3, vgl. Vogl, S. 375 3 B9 (Q 81) nicht in DW 3, vgl. Eis / Vermeer, S. 386 4 B9 (Q 80) nicht in DW 3, vgl. Eis / Vermeer, S. 387 5 Diese Angabe nicht in DW 3, vgl. aber Eis / Vermeer, S. 389 6 B9 (Q 6) nicht in DW 1, vgl. Eis / Vermeer, S. 390 7 B9 (Q 27) nicht in DW 2, vgl. Eis / Vermeer, S. 390 8 Bl. 151 ist nicht mitgezählt, DW 1 S. 3 |
9 B9 (Q 31) nicht in DW 2, vgl. Vogl, S. 373
10 Diese Angabe nicht in DW 1, vgl. Vogl, S. 374 11 Spr. 1 und Ergänzungen zu Schwester Katrei nach Skutella, ZfdA 67, S. 107 12 Pf. Spr. 69 = Meister Eckharts Tochter (Eintrag nach Skutella, ZfdA 67, S. 107); konkretisiert nach Hopf, S. 62 13 Angaben nach Skutella, ZfdA 71, S. 66f. 14 Mit Textbestand (DW 4,2, S. 953) 15 Mit Textbestand (DW 4,2, S. 998f.) |
B10 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1079 (mgq); früher Arnswaldt 3136
Pap., 4° (21,5 x 14,5 cm), I + 187 + I Bll., 3. Viertel 15. Jh. (um 1460), einspaltig, Schriftraum: 15 x 10 cm (24-30 Zeilen)
Bastarda von mehreren Händen, die Eckharttexte wohl von einer Hand (vgl. B6), Een Aue maria voer die schriuersche (197v, so auch 167r).
Schreibsprache: (östl.) mittelniederländisch.
Herkunft: Geldern, Augustinerinnen (Schwestern vom gemeinsamen Leben), S. Maria /Nazareth.
Predigten und Traktat:
1 Andere Fassung
[19.9.24]
|
* B11 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 165 (mgq)
Pap., 4° (21,5 x 14,3 cm), 265 Bll., 2. Drittel 15. Jh., einspaltig, 3 Haupthände "Offenbar wurde die Handschrift in einem Skriptorium erstellt und zwar in jenem von St. Nikolaus selbst" (Nemes), S. 77f. Schreibsprache: elsässisch; niederalemannisch (Nemes). Herkunft: Straßburg, Dominikanerinnen St. Nikolaus in undis (Nemes). Vorbesitz Daniel Sudermann. Predigten: [1.10.24] |
|
|
* B12 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1131 (mgq)
Pap., 4° (23 x 16,5 cm), 153 Bll. [150 Bll., 1440 (s. Portal)], 15. Jh. (1470/73) Schreibsprache: westschwäbisch. Herkunft: Güterstein bei Urach, Kartause. Predigten: [30.10.24] |
|
|
* B14 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 329 (mgo)
Pap., 8° (14,1 x 10 cm), 370 Bll., 15. Jh. Anm.: Die Streuüberlieferung der Fassung c aus dem "Buch der Vollkommenheit" (Ed. Schneider) enthält hier die Nr. 35 ( allein auch in Ba3). Weitere Hs. s.: He3, Ka11, M3, M4, M30, M44 und Mai2. Nrr. 35 und 37 in Au3; Nrr. 35, 37 und 44 in S1, Wo5 und Nr. 144 allein in W13. Schreibsprache: rheinfränkisch. Herkunft: Broedere der dirden Regelen sancti Francisci zu Aachen (s. B23). [2.10.24] |
|
* B15 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 64 (mgo)
Pap., 8° (14,5 x 10,2 cm), 118 (37+25+21+35) Bll., 1. Viertel 15. Jh., einspaltig, viele Hände
Schreibsprache: oberdeutsch.
Herkunft: Straßburg, Dominikanerinnen, St. Nikolaus in undis ? Vorbesitz Daniel Sudermann.
Predigtexzerpte: (kleinste Fragmente, teilweise nur einzelne Sätze)
1 Hinweis auf B15 fehlt in DW
[29.10.14]
|
* B16 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1261 (mgq)
Pap., 4° (21 x 14,2 cm), III + 365 Bll., 2. Hälfte 15. Jh. Schreibsprache: ripuarisch. Herkunft: Vorbesitz George Stephans (Stockholm). Predigten und Traktatfragment: 1 Auch in G3, S. 99-100 und M2, 177v (alt: 192b) - vgl. PiK Nr. 11620 [2.10.24] |
|
* B17 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1130 (mgq)
Pap., 4° (21 x 14 cm), 165 Bll., 1472 (144r)/1474
Zu den RdU: Die Kapitelüberschriften sind von anderer Hand in Rot nachträglich eingeschoben. Die Kapiteleingänge sind durch Initialen, das erste Kapitel durch eine fünfzeilige Initiale hervorgehoben [DW 5, S. 137].
Schreibsprache: schwäbisch.
Herkunft: Karthause in Buxheim.
Traktat:
[31.10.24]
* B18 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 378 (mgo)
Pap., 8° (15,3 x 10,5 cm), 157 Bll., 3. Viertel 15. Jh.
Schreibsprache: schwäbisch.
Herkunft: Karthause in Buxheim.
Traktat:
[31.10.24]
* B19 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1092 (mgq); Arnswaldt 3156
Pap. und Perg., 4° (21,9 x 14,8 cm [BNM]), I + 191 + I Bll., 15. Jh. (letztes Drittel: Lücker), einspaltig, eine Hand
Schreibsprache: mittelniederländisch.
Herkunft: Geldern, Augustinerinnen (Schwestern vom gemeinsamen Leben), S. Maria /Nazareth (Dolch; vgl. B6). Vorbesitz Freiherr August von Arnswaldt.
Traktat:
[19.9.24]
* B20 - Staatsbibliothek -
Ms. germ. qu. 1030 (mgq) | Ms. germ. fol. 1030 (mgf)
Pap., 4°, 11 Bll., 16. Jh. (mgq) | Perg., 2° (29,5 x 22 cm), noch 76 Bll., Anf. 15. Jh. (um 1410), zweispaltig (mgf)
Die Angabe von Quint: 4° 1030 macht keinen Sinn, da in dieser Hs. garantiert kein Eckhart tangierender Text zu finden ist. Wahrscheinlich handelt es sich um ein Versehen aus Skutellas Angabe: fol. 1030, die durchaus Sinn macht, da sich neben Pf. Spr. 1 vielleicht auch noch weitere Texte finden lassen.
Zur Entstehungszeit von mgf 1030: "3. Drittel 14. Jh. oder Anfang 15. Jh. (Bacher, S. 72); um 1410 (Achten, S. 66); Anfang 15. Jh. (Wegener, S. 22)" (Handschriftencensus).
Schreibsprache: elsässisch (mgf 1030).
Spruch (mgf 1030):
[25.3.12]
* B21 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1586 (mgq)
Pap., 4°, 99 Bll., 15. Jh.
"Die Handschrift wurde noch nicht eingehend beschrieben. Laut Degering bietet sie eine Spruchsammlung und im Anschluß einige Exempla (..) Vermutlich handelt es sich bei dieser Spruchsammlung um eine (Teil-?)Überlieferung des 'Buches der Vollkommenheit', die weder von Schneider noch einem anderen bisher als solche erkannt wurde. Auf den mir zur Verfügung stehenden Folioseiten 32v, 33r, 50r und 50v konnte ich die Stücke (..) 35 (..), 36, 37 (..) sowie 139-144 identifizieren" (Hopf). Zu den Eckhart-Texten in der Spruchsammlung s. He3.
Schreibsprache: schwäbisch (Hopf).
Predigtfragment, Sprüche und Dialog:
1 Bei dieser Angabe handelt es sich um eine reine Vermutung. Sollte es sich um die Spruchsammlung handeln, könnten sich hier die Fragmente aus Q 5b befinden.
[10.9.24]
|
* B22 - Staatsbibliothek - Ms. germ. fol. 243 (mgf)
Pap., 2° (41,2 x 28 cm), 200 Bll., 1550, zweispaltig, eine Hand Abschriften in Wien, Cod. 15295 (Franz Pfeiffers Nachlaß). [Bd. 2] Enthält zusammen mit Ms. germ. fol. 242 [B37] der selben Bibliothek eine Abschrift des Kölner Taulerdrucks (Petrus Canisius) von 1543, von einer unbekannten Hand. Schreibsprache: mittelniederländisch. Herkunft: Arnhem, Augustinerinnen, St. Paulus & St. Agnes; später Gaesdonk, St. Agnes. Sprüche, Predigt, Traktat, Exempel und Dialoge: 1 Axters: 2a-d 2 Nach Lücker: Spr. 66 + Spr. 67, f. 59d-64d [13.10.24] |
|
* B23 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 328 (mgo)
Pap. und Perg., 8° (13,7 x 9,7 cm), 332 gezählte Bll. (s. Hinweis HSC), 15. Jh. (Ende 15./ Anfang 16. Jh.), zahlreiche Hände
Schreibsprache: rheinfränkisch (Mayer); ripuarisch (Schmidt, s. Hopf).
Herkunft: Die Hs. scheint aus demselben Franziskanerkloster in Aachen zu stammen wie B14 (Mayer); Köln, Frauenkonvent (Schmidt, s. Hopf).
Sprüche und Dialog:
1 "Einen namen dieses lesemeisters gibt nur Berlin 8°. 328 an, wo das stück f. 292 ff. unter der Überschrift steht: Van eynem armen menschen mit seuen sechelgyn eyne schone marie (!). Dann folgt: It was eyn groisz lesemeister vnd lerer genant Hugo .... Gemeint kann damit wol nur Hugo von S. Victor sein. In diesem text sind drei kleine mystische erzählungen zu einer einheit verbunden: 1) Pf. 66; 2) Christus und der bruder mit den 7 säckchen; 3) der bruder, der Christus als krüppel unerkannt in seinem mantel mit sich trägt" (Spamer, S. 405); s. Aktuell, vgl. 2017
[13.9.24]
* B24 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 559 (mgo)
Pap., 8°, 288 Bll., 15. Jh.
Schreibsprache: bairisch (Hopf).
Herkunft: Nürnberg, Dominikanerinnen St. Katharina.
Dialog:
[8.9.24]
* B25 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1929 (mgq)
Pap., 4° (21,5 x 16 cm), I + 242 Bll., letztes Drittel 15. Jh., einspaltig, sechs Hände
Die Handschrift enthält die 72. Predigt (nach Spamer) aus der Homiliensammlung des Hartwig von Erfurt ( s. Aktuell).
Herkunft: Dillingen (Augsburg), Kloster Maria Medingen Dominikanerinnen.
Schreibsprache: nürnbergisch (Becker); westbairisch (Schnell, s. Hopf).
Traktat und Dialog:
[3.12.24]
* B26 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 360 (mgo)
Pap., 8° (15,7 x 10,6 cm), 390 Bll., 1486, einspaltig, eine Hand mit Nachträgen mehrerer Hände, Schriftraum (10,8-11,1 x 5,8-6 cm)
Schreibsprache: schwäbisch.
Herkunft: Besitzvermerk einer Schwester Clara Lewin aus Mödlingen bei Ulm (Hopf).
Dialog:
[14.10.24]
* B27 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1133 (mgq)
Pap., 4° (19,1 x 14 cm), 366 Bll., 1468
Schreibsprache: nordbairisch.
Herkunft: Nürnberg (Hopf).
Dialog:
[14.10.24]
|
* B28 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1522 (mgq)
Pap., 4° (21 x 15,4 cm), I + 310 Bll., 1468 / 1471 / 1486 "Am Rand des" Bibliothekskatalogs der Erfurter Kartause Salvatorberg "rot nachgetragen ist die Überschrift ein kolsche gericht [Ein Gastmahl in Köln], die man ebenso im Text der Handschriften B28, B42 (..), Dau (..) sowie zwei weitere Male im Bibliothekskatalog findet" (Hopf, S. 347). Schreibsprache: mitteldeutsch. Herkunft: Erfurt, Kartause Salvatorberg. Dialog: [14.10.24] |
|
* B29 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1524 (mgq)
Pap., 4° (21,3 x 15 cm), I + 5 Bll., Ende 15. Jh.
"Aufgrund enger textlicher Verwandschaft mit den Handschriften B28, B42 und Dau" läßt sich ein "Umfeld der (Erfurter) Kartäuser vermuten" (Hopf, S. 348).
Schreibsprache: niederdeutsch (Degering); ostmitteldeutsch und schwäbisch (Hopf).
Herkunft: Vorbesitz: Erfurt, Königliche Bibliothek.
Dialog:
[14.10.24]
* B30 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 697 (mgo - früher Privatsammlung Eduard Langer, Braunau (Böhmen), Ms. 28)
Pap., 8° (16,5 x 10,5 cm), 116 + 2 Bll., 15. Jh. (zw. 1450 und 1475), einspaltig, Schriftraum 11 x 7 cm (18 Zeilen)
"Die Kapitelüberschriften sind von derselben Hand in Rot geschrieben, nicht immer durch neue Zeile vom Schluß des voraufgehenden Kapitels abgesetzt (..) Die Kapitelanfänge und Anfänge der Exzerpte sind durch rote Initialen gekennzeichnet" (Quint, DW 5, S. 137).
Traktat:
[2.7.08]
* B31 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1241 (mgq)
Pap., 4° (21,5 x 15,5 cm), 247 Bll., 1478
Die "Textfragmente der RdU" stimmen "dem Umfange und der Textfolge nach mit dem Text" E4" überein. "Es fehlen [E4] allerdings die lateinischen Plusstücke von B31, wohingegen der Einsiedler Text acht kurze, deutlich sekundäre Texterweiterungen aufweist, die in B31 fehlen" (Quint, DW 5, Nachtrag S. 621 - zu E4).
Schreibsprache: alemannisch.
Herkunft: Wahrscheinlich Zisterzienserinnenabtei Heggbach in Württemberg.
Traktat:
[3.11.24]
* B32 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 90 (mgq)
Pap., 4° (20,6 x 14,5 cm [20,5 x 15]), 400 (413) Bll., 2. Hälfte 14. Jh. bis letztes Viertel 15. Jh. (Nemes), einspaltig (nur die RdU-Bll. zweispaltig), verschiedene Hände
Die Hs. besteht aus neun verschiedenen Teilen, die in einer Zeitspanne von etwa 100 Jahren entstanden sind (Nemes).
Schreibsprache: elsässisch (Tle. I, V-IX, IV [f. 203r-236v]), mittelbairisch (Tle. II-III, IV [237r-241v]) (Nemes).
Herkunft: Straßburg, Dominikanerinnen, St. Nikolaus in undis (Nemes); Kartause Marienbühl bei Straßburg (Fries / Illing). Vorbesitz Daniel Sudermann.
Traktat:
[26.5.13]
+ B33 - Staatsbibliothek - Ms. germ. fol. 430 I (mgf)
Pap., 2° (33 x 21 cm), 1 Bl., 16. u. 17. Jh.
Das Blatt (gekennzeichnet durch 6 u. littera i) ist Bestandteil des Konvoluts mgf 430 mit Aufzeichnungen unterschiedlichen Inhalts von der Hand Daniel Sudermanns, oben auf der recto-Seite eine Federzeichnung (5,5 x 11 cm): zwei disputierende Männer unter Bäumen, im linken Hintergrund eine Kirche, darunter ein Gedicht über die Hl. Dreifaltigkeit, zweispaltig (a: 20 Zeilen, b: 19 Zeilen): Der Vatter, ausz Göttlicher krafft \ Vnd seiner Person Eigenschafft ... Disen Ein vnd auszgang, soln wir \ An vns haben aúch, für vnd fúr; dann das Exzerpt aus Pr. 101, einspaltig, Schriftraum 6r: 14,5 x 16 cm (35 Zeilen), Schriftraum 6v: 12 x 17 cm (27 Zeilen), gezeichnet unten rechts mit D. S, der Rest von Bl. 6v leer; beide Seiten zudem am linken u. rechten Rand mit Marginalien versehen.
Abschrift aus dem Basler Taulerdruck.
Herkunft: Vorbesitz Kurfürstliche Bibliothek.
Predigt:
[17.12.24]
+ B34 - Staatsbibliothek - Ms. germ. fol. 246 (mgf)
Pap. u. Perg. (Bl. 48), 2° (29 x 21,5 cm), III + 306 + II Bll., 1533, zweispaltig, Schriftraum: 19,2 x 13,7 cm (24-25 Zeilen)
Abschrift vom Halberstädter Taulerdruck.
Abschriften aus dieser Hs. in Wien, Cod. 15295 (Franz Pfeiffers Nachlaß).
Explicit Liber Anno domini Millesimo quingentesimo tricesimo tercio In mense Septembris (= September 1533) Orate pro Scriptrice huius libri In gracia dei (306va), Bastarda von einer unbekannten Schreiberin (s. o.).
Schreibsprache: mittelniederländisch.
Herkunft: Marienbaum (nordwestlich von Xanten), Birgitten.
Predigten (Auszug):
1 "Das Exzerpt aus der Predigt 101 ist der Druckfassung der Predigt Pfeiffer 17 inseriert (tradiert in den Drucken BT, HsT, KT sowie den Druckabschriften B34, B37 und Ha1)" (DW 4,2, S. 1282)
2 Mit Textbestand
[19.9.24]
|
+ B35 - Staatsbibliothek - Ms. germ. fol. 1257 (mgf)
Pap., 2° (30,3 x 20 cm), noch 283 Bll. (ursprünglicher Umfang laut Register mehr als 332 Bll.), um 1470, zweispaltig, Schriftraum: 22,5 x 15 cm (36-41 Zeilen) Von einer unbekannten Hand in nordbairischer Schreibsprache, die Eckharttexte auf 10 Blättern (Bl. 10-19), die nach dem Register und vor Beginn der Taulerpredigten nachträglich in die Hs. eingebunden wurden, Schrift des frühen 16. Jh.s (nach 1498) von einer 2. unbekannten Hand. Schreibsprache: mitteldeutsch, die beiden äußeren Doppelblätter dieser Lage nur schwer lesbar (Wasserschaden). Herkunft: hic liber est quidem scriptus in Nurenbergia. sed solutus et emptus de substancia domus Erffordensis et non datus quasi in elemosinam. sicut prescriptum notabile videtur dicere, darunter: Disz buche ist der Karthuser vor Erffurdt (= Kartause Salvatorberg bei Erfurt, 1r; zu weiteren Einträgen hier u. an anderen Stellen der Hs. vgl. Mayer S. 32f.). Predigten: (Abschriften von LT; 18v-19v leer) 1 Registereintrag, die Pr. selbst zusammen mit anderen Texten aus der Hs. herausgeschnitten [3.10.24] |
|
+ B36 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 599 (mgq)
Pap., 4° (21,1 x 15,1 cm), VIII + 332 Bll., 15./16. Jh., einspaltig, Schriftraum: 15 x 9,5 cm (24 Zeilen)
Bastarda von einer unbekannten Hand.
Schreibsprache: schwäbisch.
Herkunft: Vrsel Waltherin, darunter: Kloster Kirchberg ordinis St. Dominici (= Dominikanerinnenkloster Kirchberg in Sulz am Neckar [Landkreis Rottweil], Besitzeintrag im vorderen Buchdeckel).
Predigt:
[4.11.24]
|
+ B37 - Staatsbibliothek - Ms. germ. fol. 242 (mgf)
Pap., 2° (41,2 x 28 cm), 262 Bll., 1550, zweispaltig, Schriftraum: 31 x 20 cm (51 Zeilen) Abschriften in Wien, Cod. 15295 und 15380 (Franz Pfeiffers Nachlaß). [Bd. 1] Enthält zusammen mit Ms. germ. fol. 243 [B22] der selben Bibliothek eine Abschrift des Kölner Taulerdrucks von einer unbekannten Hand (s. Brüssel, ms. 14716). Eine weitere ndl. Abschrift des KT in Köln, Best. 7020 (W*) 329 (Kn4). Schreibsprache: mittelniederländisch. Herkunft: Arnheim, Augustinerinnen, St. Agnes: Convent van sunte Agneten bynnen Arnhem (Exlibris), im 17. Jh. Kloster Gaesdonk. | ![]() |
| Predigten und Sprüche: | Berlin, SBB-PK, 2010 |
+ B38 - Staatsbibliothek - Ms. germ. fol. 986 (mgf)
Pap., 2° (28,2 x 20,2 cm), 217 Bll., 1448, zweispaltig, Schriftraum: 21 x 14,5 cm (30-37 Zeilen)
Diss bůch ward ze tútsch gemachet uon brůder marquarten uon lindow do man zalt von der geburt cristi drúzehen hundert iar vnd jm nún vnd achzigosten iar vnd gedenkent sin durch got. Diss bůch ward uss geschriben do man zalt uon Christus geburt uierzechen hundert [132va] jar vnd jn dem xlviij iar. do ward es ussgeschriben jn der grossen wochen (= Karwoche 18.-23. März 1448). Vnd sind sus dennocht viij bredynen. die da zů gehoerend die vindt man in andren bůchern (132rb-132va), Et sic finis 1448. Diss bredye (= Tauler, Vetter Nr. 39) ward geschriben an dem hindresten tag in dem mertzen nach der geburt cristi do man zalt uierzehen hundert jar vnd in dem acht vnd vierzogesten jar (= 31. März 1448, 144rb).
Bastarda von 4 unbekannten Händen: 1. 1ra-144rb, 144v leer, 2. 145ra-180vb, 181r-182r leer, 3. 182va-196ra, 4. 196ra-214ra.
Schreibsprache: schwäbisch.
Herkunft: Kartause Buxheim.
Predigten, Sprüche und Übers. aus lat. Werken:
Anm.: Seitenangaben nach Quint
1 Exzerpte in deutscher Sprache aus: In Eccli (vgl. LW II, S. 280 Anm. 4) und
2 In Sap. n. 4, 6, 8, 9 (vgl. LW II, S. 330 Anm. 2) sowie
3 In Sap. n. 23, 24, 26, 34, 28 (vgl. LW II, S. 362 Anm. 1).
4 Exzerpte aus LW 2, S. 472-477, In Sap. n. 134, n. 135, n. 139 und S. 479f., n. 142. Größtenteils deckungsgleich mit Eisenach, Ms. 1361-50 = Gi2, f. 102r-104r (Vinzent, S. 248-251)
5 Mit Textbestand
[26.10.17]
|
+ B39 - Staatsbibliothek - Hdschr. 411 (früher Privatbesitz Robert Blass, Zürich, Hs. Nr. 7a)
Pap., 2° (27,8 x 19 cm), I + 230 Bll., um 1475, zweispaltig, Schriftraum: 22 x 15 cm (38 Zeilen) Bastarda von einer unbekannten Hand. Schreibsprache: nordbairisch; bairisch - österreichisch. Herkunft: Nürnberg, weiteres unbekannt. Predigt: 1 Während PiK [16.9.24] |
|
|
+ B40 - Staatsbibliothek - Ms. germ. fol. 736 (mgf)
Perg., 2° (12 x 8,8 cm), (1. Hälfte) 14. Jh., zweispaltig, Breite des Schriftraums: 9,5 cm (18-20 Zeilen pro Spalte) Obere Hälfte eines Pergamentdoppelblatts, gezählt als Bl. 16-17 der Sammlung mgf 736 mit 62 Fragmenten mittelalterlicher deutscher Prosahss. aus dem Besitz des Hoffmann v. Fallersleben; zwischen Bl. 16 u. 17 mit der alten Zählung ii bzw. 5 fehlen 2 Bll., es handelt sich also um das zweitinnerste Bl. einer Lage, Textualis von einer unbekannten Hand. Schreibsprache: mitteldeutsch. Predigt: [3.10.24] |
|
|
+ B41 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 866 (mgq)
Pap., 4° (20,5 x 14,5 cm), 311 Bll., 14. u. 15. Jh. Jtem an dem puch stet zum ersten. \ Von dem namen Jhesus. Vnd von dem \ pater noster. Vnd von der lieb gocz. \ Dar nach ein predig von dem reich gotz \ Vnd wie die stat zu rom gepawet \ wart. Vnd von wem vnd auch von den \ kirchen vnd aplas zu rom. \ Vnd von sant Dominicus leben oder legent. \ Vnd von der heiligen langmanyn zu Engeltag (!) vnd wie sie ir heiliges leben gefürt hat \ Vnd ein andechtigs gepet mit \ xv. pater noster / Vnd von sant franciscus leben. \ Vnd von sant Claren leben (Inhaltsangabe auf eingeklebtem Zettel im vorderen Buchdeckel, vgl. MBK III,3 S. 626,1-9), die Hs. besteht aus 6 Teilen unterschiedlichen Alters u. von verschiedenen Händen, die im 15. Jh. zusammengebunden wurden: I. Bl. 1-22, II. 23-30, III. 31-85, IV. 86-216, V. 217-226, VI. 227-311. Das Fragment von Pr. 117 bildet Teil II, eine selbständige Lage aus 4 Doppelbll., der Text bricht auf 29v nach der ersten Zeile ab, der Rest von 29v u. Bl. 30 leer, um 1360, einspaltig, Schriftraum: 15 x 11 cm (25-26 Zeilen), Textualis von einer unbekannten Hand. Schreibsprache: nordbairisch, die eine Zeile auf Bl. 29v von anderer Hand in mitteldeutscher Schreibsprache. Herkunft: Nürnberg, Dominikanerinnen, St. Katharina: Das puch gehoert in das closter zu sant Katherein prediger orden in nuer (im Vorderdeckel; gleichlautende Besitzeinträge 1r unten u. 311v oben, von derselben Hand wie die Inhaltsangabe im Vorderdeckel). | ![]() |
| Predigt: | Berlin, SBB-PK, 2023 |
|
° B42 - Staatsbibliothek - Ms. lat. oct. 214
Pap., 8°, IV + 215 + I Bll., 15. Jh. "Der Text ist eng verwandt mit dem der Handschriften B28, B29 und Dau" (Hopf). Während alle anderen Textzeugen von Q 52 keinen Autor nennen, wird sie hier Johannes Tauler zugeschrieben: "Sermo profundissimus de Altissima et perfectissima paupertate spirituali Egregij doctoris Johannis tawler de ordine fratrum predicatorum" (f. 149r). Schriftsprache: lateinisch und ostmitteldeutsch (thüringisch ?) (Beck, s. HSC). Herkunft: Erfurt, Kartause Salvatorberg (Nemes). Dialog und Predigt: [14.10.24] |
|
++ B43 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1082 (mgq)
Pap., 4° (19,5-20,4 x 14 cm [BNM]), 244 Bll., 1519, zweispaltig, eine Hand
Schreibsprache: mittelniederländisch.
Herkunft: Geldern, Augustinerinnen, S. Maria /Nazareth.
Legende:
[5.11.24]
++ B44 - Staatsbibliothek - Ms. germ. fol. 1313 (mgf)
Pap., 2° (29,5 x 21 cm), 370 Bll., 1466 / 1469, zweispaltig
Herkunft: Erfurt, St. Peter (Degering); Baiern (Stammler).
Spruch:
[9.12.11]
|
° B45 - Staatsbibliothek - Ms. germ. quart. 171 (mgq)
Pap., 4° (21,6 x 14,9 cm), 330 Bll., 2. Viertel 15. Jh., min. 18 Hände Schreibsprache: oberdeutsch (Hornung), elsässisch (Völker), niederalemannisch (Nemes). Herkunft: Straßburg, Dominikanerinnen, St. Nikolaus in undis. Vorbesitz Daniel Sudermann. Predigten und Zitate: 1 "Zwei Neujahrspredigten über Luc. 2,21. Von Sudermann Meister Eckhart zugeschrieben (die zweite Predigt auch in" B11, f. 25r, Hornung, S. 73). 2 Nahezu deckungsgleich mit Priebsch Nr. 101 (Lo3), vgl. Lotze, S. 5 zu B6. 3 Der Traktat enthält die ersten beiden Eckhart-Zitate (315r, 317v) mit Exzerpten aus Pf. 111 und S109. [4.10.24] |
|
|
° B46 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 30 (mgo)
Pap., 8° (14,9 x 10,4 cm), 277 Bll., Mitte 15. Jh. (50er/60er Jahre - Nemes), mehrere Hände Die Hs. besteht aus vier Teilen, die im Kloster zu einem Band vereinigt wurden. Der Text von Jostes in Teil III (fol. 214-248) (Nemes, S. 88). Schreibsprache: elsässisch (Degering, Völker), niederalemannisch (Nemes). Herkunft: Straßburg, Dominikanerinnen, St. Nikolaus in undis Predigt: [5.10.24] |
|
|
° B47 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 58 (mgo)
Pap., 8° (14,4 x 10,5 cm), 133 Bll., 50er/60er Jahre des 15. Jhs., fünf Hände Schreibsprache: elsässisch (Degering). Herkunft: Straßburg, Dominikanerinnen, St. Nikolaus in undis. Vorbesitz Daniel Sudermann. Predigten: 1 Auch in M11. Nach Sudermann von Tauler oder Eckhart. [5.10.24] |
|
++ B48 - Staatsbibliothek - Ms. germ. qu. 1108 (mgq)
Pap., 4° (19,6 x 13,9 [20,5 x 15 BNM] cm), 271 Bll., 1541, einspaltig, eine Hand
Schreibsprache: mittelniederländisch.
Herkunft: Niederlande. Vorbesitz Anton Birlinger, Bonn.
Traktat:
[19.9.24]
|
° B49 - Staatsbibliothek - Ms. germ. fol. 863 (mgf)
Pap., (28 x 21 cm), 352 Bll., 1430er Jahre, zweispaltig, eine Hand Die Hs. besteht aus drei Teilen: 1. fol. 1-112, 2. fol. 113-316, 3. fol. 317-352 (Hopf) Schreibsprache: elsässisch. Herkunft: Straßburg, Konvent der Reuerinnen von St. Maria Magdalena Dialog: [12.9.24] |
|
++ B50 - Staatsbibliothek - Ms. germ. oct. 188 (mgo)
Perg. und Pap., (13,8 x 10 cm [BNM]), 355 Bll., um 1490, einspaltig, eine Hand
Schreibsprache: mittelniederländisch.
Herkunft: Oostmalle, Augustinerinnen, S. Maria /Onser liever vrouwen Presentatie (BNM).
Traktat, Zitate:
[19.9.24]
1
Diese Datei ist Bestandteil des Projekts, alle deutschsprachigen Textzeugen zu Meister Eckhart zu erfassen. Dies umfasst nicht nur die in der Edition der Deutschen Werke herausgegebenen Predigten von Josef Quint und Georg Steer, sondern auch andere in der Literatur veröffentlichten Texte, die nicht auf Eckhart selbst zurückgehen müssen. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Überlieferungen handeln: Aus Textfragmenten neu zusammengesetzte 'Compilationen', Sammlungen von Sprüchen, Legenden und anderes mehr.
Eine Übersicht über diese überwiegend bereits im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Pseudo-Eckhartiana" (v.a. von Franz Pfeiffer und Auguste Jundt - vgl. Eckhart-Ausgaben) findet sich in den Textzeugen und im Archiv.
Ausgewertet werden die Literatur und Online-Resourcen wie Handschriftenbeschreibungen (PDFs), der Handschriftencensus
oder auch laufende Projekte wie "Predigt im Kontext", die dann - soweit vorhanden - mit der jeweiligen Handschrift verlinkt werden.