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Cod. bibl. 2° 33 (St12)
Cod. brev. 88 (St2) Cod. Donaueschingen A III 54 (St14) Cod. HB I 6 (St1) Cod. HB I 203 (St5) |
Cod. theol. et philos. 2° 155 (St3)
Cod. theol. et philos. 2° 283 (St7) Cod. theol. et philos. 4° 50 (St8) Cod. theol. et philos. 4° 52 (St10) Cod. theol. et philos. 4° 68 (St13) |
Cod. theol. et philos. 4° 88 (St6)
Cod. theol. et philos. 8° 13 (St4) Cod. theol. et philos. 8° 18 (St9) Cod. theol. et philos. 8° 19 (St11) |
St1 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. HB I 6
Pap., 4° (22,5 x 15,5 cm), 141 Bll., 2. Hälfte 15. Jh. (um 1470), einspaltig, Schriftraum: 14 x 8 cm (22-24 Zeilen)
Abschriften in Wien, Cod. 15384 (Franz Pfeiffers Nachlaß).
Bastarda von einer unbekannten Hand. "Nach Inhalt und Reihenfolge der einzelnen Stücke stimmt [die Hs.] genau mit" Sa überein (Quint, Unters. I, S. 205).
Schreibsprache: alemannisch-elsässisch.
Herkunft: Monasterii Weingartensis 1628 (Besitzeintrag 2r).
Predigten, Traktat und Texte:
1 In der Überschrift "Meister eghart" zugeschrieben
2 Nur durch die vorliegende Hs. "Egghart" zugeschrieben
[12.12.24]
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St2 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. brev. 88
Perg., 4° (17,5 x 12 cm), 168 Bll., 3. Viertel 14. Jh. (Hopf), einspaltig, Schriftraum: 14 x 9 cm (23-24 Zeilen) "Die oben beschriebene Stuttgarter handschrift gehört etwa der mitte des 14n jahrhunderts an" (Franz Pfeiffer, Bruder David von Augsburg, in: ZfdA 9 (1853), S. 8). Textura von 5 unbekannten Händen: I, 1r-v; II, 2r-85v; III, 85v-86v; IV, 86v-140v; V, 141r-167v (Hopf, S. 340). Zum Textbestand vgl. B4, Ko und Tr. Schreibsprache: (alemannisch-)elsässisch. Herkunft: (Elsaß ?); Ex bibliotheca Chomberg (Besitzeintrag des 17. Jh.s, 1r; die Komburg südlich von Schwäbisch Hall). Predigten, Traktat, Legenden und Texte: |
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St3 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. theol. et philos. 2° 155
Pap., 2° (30 x 21,7 cm), 316 Bll., letztes Viertel 15. Jh., zweispaltig, Schriftraum: 22 x 15,5-16 cm (38 [1. u. 2. Hand] bzw. 32 [3. Hand] Zeilen)
Abschriften in Wien, Cod. 15293 (Franz Pfeiffers Nachlaß).
Bastarda von 3 unbekannten Händen: 1. 2ra-239ra, 2. 239ra-242rb, 242v-247v leer, 3. 248ra-315vb, die Hs. besteht aus einem Hauptteil (Bl. 1-245), dem Bl. 246-315 beigebunden wurden.
Schreibsprache: schwäbisch; bairisch.
Herkunft: Conventum Rottvilen ordinis praedicatorum (Vorderdeckel innen), Conuentus Rottwilanj Ordinis Praedicatorum (2r), Conventus Rottwilanj Fratrum Praedicatorum (11r, Besitzvermerke des Dominikanerklosters in Rottweil).
Predigten und Traktate:
1 reicht bis DW IV,1, S. 599,385
2 Pf. 55, S. 178,31-179,9 (= Jostes 34, S. 28,29-29,10; auch dort folgt Pf. Tr. 4)
3 stark abweichend
[12.12.24]
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* St4 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. theol. et philos. 8° 13
Pap., 8° (15 x 11,3 cm), 78 Bll., 1. Hälfte 15. Jh. (14. Jh.: Schaefer) Zu Von Abgeschiedenheit: "Es handelt sich um den gleichen Text (mit Umstellungen), den Ba2 bietet" (DW 5, S. 382). Predigten, Traktat und Texte: [12.12.24] |
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St5 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. HB I 203
Pap., 4° (21,5 x 14,5 cm), 194 Bll., 1. Hälfte 15. Jh. (um 1420; ältester Teil der Hs.), einspaltig, Schriftraum (je nach Händen verschieden): 15,5-17 x 10-11 cm (im ältesten Teil 23-25 Zeilen, ansonsten bis zu 32 Zeilen)
Grundbestand in Textura von einer unbekannten Hand (dazu gehören alle unten genannten Texte): 1r-75r, 93v-102r, 106r-113r, 118r-121r, 124r-141r, 168r-175r.
"Der St5-Text [bzgl. Vab] entspricht dem Text der Dessauer Hs. [Dau]. Bemerkenswerte Sondervarianten verbinden St5 eng mit Mai9" (Schaefer, S. 54). (Vgl. Gra, Kn3, Mai2).
Schreibsprache: elsässisch, darüber hinaus zahlreiche Nachträge in Kursive von mehreren verschiedenen Händen: 2. 93r, 102v-104r, 112v-113v, 123r, 3. 114v-115r, 117v, 143v-144v, 175v-176r, 4. 116r-117v, 5. 141v-143v, 145r-167v, 178r, 6. 177v, 7. 177v-178r, 8. 178v-182v, 9. 183r-186v.
Herkunft: Dis bůch gehoeret brůder Wernher vnd brůder Claeuselin zueczwein pfruendensen in dem grossen spital zů Strassburg (Vorderdeckel innen); die Hs. gelangte dann aus Straßburg in das Klarissenkloster von Oggelsbeuren (nordwestlich von Biberach): In dyssem bůch sind gůtte bredgen vnd vil gůtter stycklach ist der swestren zů Ougelspiren (Besitzeintrag Iv); dort wurden vielleicht auch einige der Nachträge geschrieben.
Predigten und Traktate:
1 Der Traktat enthält die ersten beiden Eckhart-Zitate (179r, 181r) mit Exzerpten aus Pf. 111 und S 109.
[12.12.24]
St6 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. theol. et philos. 4° 88
Pap., 4° (22 x 15,2 cm), 236 Bll., 15. Jh., einspaltig, Schriftraum: 17 x 11 cm (23-30 Zeilen)
Bastarda von 4 unbekannten Händen: 1r-2v leer, 1. 3r-48r (Byt gott für mich andaechtiger mensch [48r]), 48v-50v leer, 2. 51r-179r, 3. 179r-220r, 221r-225v leer, 4. 226r-233v, 234r-236v leer.
Schreibsprache: schwäbisch.
Predigten:
1 Mit Textbestand
2 Nicht in DW; Vgl. K1b 18vb-19ra (Löser, Nachlese, zu K1b)
3 "die Abweichungen von K1b sind im Apparat der C-Fassung verzeichnet" (DW 4,2, S. 958)
[12.12.24]
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St7 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. theol. et philos. 2° 283
Pap., 2° (31 x 21,5 cm), VII + 316 + IV Bll. (Text bis 316r), Anno domini etc. xlvto (316r, 1445), zweispaltig, Schriftraum: 22 x 14,3 cm (32-35 Zeilen) Bastarda von einer unbekannten Hand, daneben noch mindestens 2 weitere Hände mit Korrekturen und Nachträgen. "Die Hs. überliefert ein Fragment des Traktates Von abegescheidenheit .. Dieses Fragment entspricht durchaus M27 M28, mit denen es bis in Einzelheiten übereinstimmt. Die enge Verwandtschaft der ganzen Hs. mit den beiden Münchener Kodizes cgm. 627 und 628 hat Spamer Diss. S. 97 nachgewiesen" (Schaefer, S. 55). Schreibsprache: schwäbisch, ostschwäbisch (Hopf). Herkunft: Disz buoch gehört in die gemain teütsch liberaij jn das gotzhaus (Besitzvermerk der Augustinerchorfrauen von Inzigkofen im Vorderdeckel), möglicherweise in Augsburg geschrieben. Predigten, Traktat, Dialog und Texte: |
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* St8 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. theol. et philos. 4° 50
Pap., (21,7/19,5 x 14,5 cm) [Hopf], 126 Bll., 1430er (1-73) und 1460er (90-125), einspaltig Die Hs. wurde im 15. Jh. aus vier Teilen (1-77; 78-88; 89-102; 103-126) zusammengebunden. Schreibsprache: westschwäbisch. Dialog: [13.12.24] |
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St9 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. theol. et philos. 8° 18
Pap., 8° (14,2 x 10,3 cm), noch I + 236 + I Bll., 1448 (f. 174v), einspaltig, Schriftraum: 11,4 x 6,8 cm (23-26 Zeilen), eine Hand (Hopf), zwei Hände (PiK) Schreibsprache: südalemannisch. Predigten, Traktate und Dialog: |
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* St10 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. theol. et philos. 4° 52
Pap., (20,8 x 14,5 cm), 168 Bll., um 1440, zwei Hände: 2r-158r und 159r-161v
Schreibsprache: nördliches Schwäbisch.
Herkunft: Besitzvermerk für das Dominikanerinnenkloster Reuthin bei Wildberg im Nagoldtal (1r und 161v).
Dialog:
[13.12.24]
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* St11 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. theol. et philos. 8° 19
Pap., (14,7/15 x 10/10,5 cm), 179 Bll., um 1450, einspaltig (22-24 Zeilen), eine Hand Schreibsprache: alemannisch; schwäbisch; westschwäbisch (s. Berliner Repertorium). Herkunft: Aus einem Frauenkloster (Nemes, s. Berliner Repertorium). Dialog: [13.12.24] |
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* St12 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. bibl. 2° 33
Pap., (28,3 x 20,5 cm), 111 Bll., 1391-1397, zweispaltig Schreibsprache: schwäbisch. Traktat: [13.12.24] |
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* St13 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. theol. et philos. 4° 68
Pap., (21 x 14,5 cm), 192 Bll., 15. Jh. (vor 1492)
Die Predigt 'Von zweierlei Wegen' ist in vielen Hss. überliefert und wurde bisher Johannes Franke zugeordnet (s. dazu Aktuell). So z.B. im Basler Taulerdruck (f. 272ra-273va), wo sie laut f. 242va den 'Väter und Lehrern' Taulers, namentlich und insbesondere Meister Eckhart zugeordnet wird, und in B1, die explizit Eckhart als Autor nennt (f. 22v und 29v). Pfeiffer verortet die Pr. auch in den Hss. Ba1, E2, M1 und Str2 (ZdfA 8, S. 243 Anm. zu VIII).
Schreibsprache: alemannisch.
Herkunft: "wohl aus einem altwürttembergischen Kloster".
Predigt:
[13.12.24]
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++ St14 - Württembergische Landesbibliothek - Cod. Donaueschingen A III 54
Pap., (21 x 15,5 cm), IV + 262 Bll. (aus Einzelheften zusammengebunden), Mitte 16. Jh. (nach 1554), einspaltig, eine Hand Drei übereinstimmende Abschriften in Berlin, Staatliche Museen - Kupferstichkabinett Cod. 78 A 19 Schreibsprache: schwäbisch. Herkunft: Vermutlich Bösingen (bei Rottweil), Burg Herrenzimmern (Hopf). Dialog: [13.12.24] |
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Diese Datei ist Bestandteil des Projekts, alle deutschsprachigen Textzeugen zu Meister Eckhart zu erfassen. Dies umfasst nicht nur die in der Edition der Deutschen Werke herausgegebenen Predigten von Josef Quint und Georg Steer, sondern auch andere in der Literatur veröffentlichten Texte, die nicht auf Eckhart selbst zurückgehen müssen. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Überlieferungen handeln: Aus Textfragmenten neu zusammengesetzte 'Compilationen', Sammlungen von Sprüchen, Legenden und anderes mehr.
Eine Übersicht über diese überwiegend bereits im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Pseudo-Eckhartiana" (v.a. von Franz Pfeiffer und Auguste Jundt - vgl. Eckhart-Ausgaben) findet sich in den Textzeugen und im Archiv.
Ausgewertet werden die Literatur und Online-Resourcen wie Handschriftenbeschreibungen (PDFs), der Handschriftencensus
oder auch laufende Projekte wie "Predigt im Kontext", die dann - soweit vorhanden - mit der jeweiligen Handschrift verlinkt werden.