|
Hs. 966 (Ge1)
Hs. 1305 (Ge3) Hs. 1320 (Ge7) |
Hs. 1330 (Ge5)
Hs. 1344 (Ge2) Hs. 1353 (Ge8) |
Hs. 1359 (Ge6)
Hs. 1376 (Ge9) Hs. 2433 (Ge4) |
|
* Ge1 - Universiteitsbibliotheek - Hs. 966
Pap., (19,2-5 x 13,5-14 cm), 236 Bll., 15./16. Jh. (um 1500; 1460: Lücker), einspaltig, eine Hand Der Predigttext [von Pr. 69] reicht, wie in Br3, Em und Le1, nur bis DW 3, S. 167,1 wider anesihet. Daran schließt in den genannten vier mndl. Handschriften der Traktat Von den drin fragen an. [DW 3, S. 153] Mayer identifiziert die von Lieftinck Tauler zugeordneten Predigten β (PiK 36. 146b-149b) mit Q 20a (weiteres s. Le1) und γ (PiK 49. 196a-199b) mit Q 18. Im Textbestandteil PiK 2915
Schreibsprache: mittelniederländisch. Herkunft: Oostmalle, Augustinerinnen, S. Maria /Onser liever vrouwen Presentatie. | ![]() |
|
| Predigt und Traktat: | Gent, UB |
|
* Ge2 - Universiteitsbibliotheek - Hs. 1344
Pap., (13,7 x 9,8 cm), 56 Bll., (Anfang) 14. Jh. (Lücker); Anfang 16. Jh. (Reynaert), einspaltig, eine Hand Nach Dolch und Axters Pf., Spr. 66; von Ruh, ²VL 2, S. 351 und dem Handschriftencensus 'Meister Eckhart und der arme Mensch' (Pf., Spr. 67) zugesprochen. Laut Inc. und Expl., mitgeteilt von Dolch (ausführlich) und Reynaert, scheint es sich tatsächlich eher um Pf. 66 zu handeln. Dazu Lücker: "Spruch 66 und 67 mit Zutaten" (S. 157). Das sieht Hopf ähnlich. Schreibsprache: mittelniederländisch. Dialog: [14.11.24] |
|
|
* Ge3 - Universiteitsbibliotheek - Hs. 1305
Pap. m. einz. Perg.bll., (21 x 14 cm) [BNM], III + 114 + IV Bll., 3. Viertel 15. Jh. (1452-1460; um 1475), einspaltig, eine Hand Moderne arabische Paginierung [Quint 1940]. Die Legende "wie in" W10 (f. 152r-153v) "in von Pfeiffers Text stark abweichender Fassung" (Quint, Unters. II, S. 93 - zu W10). Schreibsprache: mittelniederländisch. Herkunft: Hasselt, Franziskaner-Tertiarinnen, S. Catharina /Sint-Catharinadal: Dit boec hoert toe den susteren vander derder ordenen sinte franciscus te haesselt tsinte katherinen dael" (1r). Legende: [14.11.24] |
|
|
* Ge4 - Universiteitsbibliotheek - Hs. 2433
Pap., 8° (15,5 x 10 cm), 235 Bll. [BNM; UB], 2. Hälfte 16. Jh. (1587), einspaltig, eine Hand "Zwischen fol. 25 und 80 sind die Blätter brüchig und z.T. schon so zerstört, daß durch Bildung von Rissen und Löchern Teile des Textes verloren gegangen sind" (Quint, Unters. I, S. 257 - 1940!). Schreibsprache: mittelniederländisch. Herkunft: Gent, Klein Begijnhof (?, vgl. Ubbink, S. 157) Predigten und Traktat(e): [14.11.24] |
|
|
* Ge5 - Universiteitsbibliotheek - Hs. 1330 (1121)
Pap. mit einzelnen Perg.bll., (14,3-7 x 10,3-5 cm), III + 173 + III Bll., 15. Jh. (um 1400, spätestens 1420: Lücker), einspaltig, mehrere (15) Hände "F. 48, 83-85, 152 und 162 herausgerissen. Moderne Foliierung" (Quint, Unters. II, S. 11). Schreibsprache: mittelniederländisch und lateinisch. Brabantisch mit östl. Einschlag (Lücker). Herkunft: "Klooster van de reguliere kanunnikessen St. Luciendal bij St. Truiden" (UB); Vorbesitzer: desen bock ghoert toe anna be (c oder r) van der hoven (150r); desen bock hoert die (?) scschoele van s (?) lucien toe (173v, Augustinerinnen, Ende 16. Jh.). Predigten und Traktate: [14.11.24] |
|
|
* Ge6 - Universiteitsbibliotheek - Hs. 1359
Pap., (12,5 x 9 [8,6] cm), I + 125 + II Bll., 16. Jh. (Reynaerd), einspaltig "Vier Hände: 1. I-68r; 2. 68r-73r, 79r-96r, 106r-113v; 3. 73v-78v, 96v-97r, 114r-119v; 4. 97v-105v, 120r-125v. Nachsatzblatt unbeschrieben" (Quint, Unters. II, S. 12). Schreibsprache: mittelniederländisch. Traktate: [14.11.24] |
|
|
* Ge7 - Universiteitsbibliotheek - Hs. 1320
Pap. mit einzelnen Perg.bll., (14,6/8 x 6,6/7,1 cm), 158 Bll., Mitte 15. Jh. (ca. 1450), einspaltig "Ursprünglich möglicherweise von einer Hand; f. 1, 155 und die Nachträge von mehreren Händen" (Quint, Unters. II, S. 9). Schreibsprache: mittelniederländisch und lateinisch. Traktat: [14.11.24] |
|
|
++ Ge8 - Universiteitsbibliotheek - Hs. 1353
Perg., (13,4 x 9,9 cm), 173 Bll., Ende 14. Jh. (1394), einspaltig, vier Hände Schreibsprache: mittelniederländisch. Herkunft: Oudergem bei Brüssel, Augustiner, S. Paulus /Rookloster ? (s. BNM) Traktat: [14.11.24] |
|
|
++ Ge9 - Universiteitsbibliotheek - Hs. 1376
Perg. und Pap., (14,5 x 9,7 [10,7] cm), 253 Bll., Ende 15. Jh. (1497: Lücker), ein- und zweispaltig, mehrere Hände Schreibsprache: mittelniederländisch und lateinisch. Herkunft: St. Maartensbos bei Geraardsbergen, Kartäuserkloster. Dialog: [14.11.24] |
|
1
Diese Datei ist Bestandteil des Projekts, alle deutschsprachigen Textzeugen zu Meister Eckhart zu erfassen. Dies umfasst nicht nur die in der Edition der Deutschen Werke herausgegebenen Predigten von Josef Quint und Georg Steer, sondern auch andere in der Literatur veröffentlichten Texte, die nicht auf Eckhart selbst zurückgehen müssen. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Überlieferungen handeln: Aus Textfragmenten neu zusammengesetzte 'Compilationen', Sammlungen von Sprüchen, Legenden und anderes mehr.
Eine Übersicht über diese überwiegend bereits im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Pseudo-Eckhartiana" (v.a. von Franz Pfeiffer und Auguste Jundt - vgl. Eckhart-Ausgaben) findet sich in den Textzeugen und im Archiv.
Ausgewertet werden die Literatur und Online-Resourcen wie Handschriftenbeschreibungen (PDFs), der Handschriftencensus
oder auch laufende Projekte wie "Predigt im Kontext", die dann - soweit vorhanden - mit der jeweiligen Handschrift verlinkt werden.