| Ms. Barth. 167 (F3) Ms. germ. qu. 3 (F1) Ms. Praed. 159 (F2) |
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* F1 - Universitätsbibliothek - Ms. germ. qu. 3 (früher II 30)
Pap., 4° (31 x 22 cm), 434 Bll., 1. Viertel 15. Jh., einspaltig, eine Hand (außer 190r-v) Postille des Hartwig von Erfurt (Sigle F), die in dieser Hs. "den besten Text" bietet (Mertens, ²VL 3, Sp. 534). Sie "ist die vollständigste und beste mir bisher bekannte Hs., die uns die Homiliensammlung des Heinrich von Erfurt übermittelt (...) Sie enthält 175, das ganze Kirchenjahr umfassende, Predigttexte und ein Schlußgebet" (Spamer, S. 13). Die Hs. umfaßt den Winterteil (de tempore) vom 1. Advent bis Karsamstag (Nrr. 1-68, S. 137-177), den Sommerteil (de tempore) von Ostern bis zum 24. Sonntag nach Pfingsten (Nrr. 69-169 [außer 165, 167, 168], S. 178-232) sowie zu einigen Textworten (Nrr. 170-176, S. 232-236), die Spamer zum Sommerteil zählt. Vgl. dazu die Konkordanz bei Mertens, S. 90f. Spamer nahm die Handschrift in der Inhaltstabelle seiner Dissertation als Referenz-Hs. im Vergleich mit den Hss. München, Cgm 222 (Sigle R; hier: M33); Königsberg, Hs. 896 (K; Kö1); Wien, cod. 2845 (W, Winterteil; W3); Wien, cod. 3057 (w) und München, Cgm 636 (C, Sommerteil; M6). Weitere Handschriften: Au1 (Sigle A), B25, Ka13 (Sigle D), L6, N1 (N3), N2, N3 (N1), O (O) und Tr2 (T). Zum Stand der Forschung s. Aktuell. Schreibsprache: nordbairisch (Weimann). | ![]() |
| Predigten und Texte (Angaben in Klammern alte Foliierung): | Frankfurt, UB, 2011 |
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* F2 - Universitätsbibliothek - Ms. Praed. 159 (früher: 3500)
Pap., (15,5 x 10,5 cm), 160 Bll., 3. Viertel 15. Jh. (1469), einspaltig, vier Hände Die Hs. besteht aus zwei Teilen: I. Bl. 1-76, II. Bl. 77-159, etwa gleichzeitig. Schreibsprache: schwäbisch; alemannisch; östliches hochalemannisch. Traktat: [12.11.24] |
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* F3 - Universitätsbibliothek - Ms. Barth. 167
Perg., (17 x 12 cm), I + 127 + I Bl., Frankreich 13. und 14. Jh., zweispaltig, mehrere Hände Abschriften in Wien, Cod. 15380 (Franz Pfeiffers Nachlaß). Französische Hs. des 13. Jhs. (1. Hälfte oder Mitte); Nachträge des 14. Jhs. in Deutschland geschrieben, vgl. den Meister-Eckhart-Text Bl. 54-62 (in bairischer Mundart). Traktate: [12.11.24] |
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Diese Datei ist Bestandteil des Projekts, alle deutschsprachigen Textzeugen zu Meister Eckhart zu erfassen. Dies umfasst nicht nur die in der Edition der Deutschen Werke herausgegebenen Predigten von Josef Quint und Georg Steer, sondern auch andere in der Literatur veröffentlichten Texte, die nicht auf Eckhart selbst zurückgehen müssen. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Überlieferungen handeln: Aus Textfragmenten neu zusammengesetzte 'Compilationen', Sammlungen von Sprüchen, Legenden und anderes mehr.
Eine Übersicht über diese überwiegend bereits im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Pseudo-Eckhartiana" (v.a. von Franz Pfeiffer und Auguste Jundt - vgl. Eckhart-Ausgaben) findet sich in den Textzeugen und im Archiv.
Ausgewertet werden die Literatur und Online-Resourcen wie Handschriftenbeschreibungen (PDFs), der Handschriftencensus
oder auch laufende Projekte wie "Predigt im Kontext", die dann - soweit vorhanden - mit der jeweiligen Handschrift verlinkt werden.